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Twitter

10 Jahre Twitter – das Jubiläum

Twitter wird 10 Jahre alt und aus diesem Grund explodieren heute, am Jubiläumstag, sogar die Herzen (muss man gesehen haben). Ich selbst bin seit Dezember 2009 dabei und auch wenn ich zwischendurch mal mit dem sozialen Netzwerk haderte, möchte ich es jetzt nicht mehr missen. Wichtig: der richtige Umgang will erlernt sein.

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Interviewreihe: Charles Schmidt, Krones AG

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Social Media in deutschen Unternehmen“ stand uns Charles Schmidt der Krones AG Rede und Antwort. Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Trotz des B2B Ansatzes engagiert sich die Krones AG überaus erfolgreich im Netz und steht für mich als ein Social Media-Best-Practice-Beispiel der deutschen Unternehmen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-3 Sätzen vor.
Krones AG, Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten?
Ein Team von drei Kollegen aus dem Bereich Corporate Communications betreut die Social Media Aktivitäten der Krones AG. Es arbeiten im Rahmen der integrierten Kommunikation jedoch mehr Kollegen der CC an der Erstellung des Contents für Social Media. Zudem engagieren sich Mitarbeiter der Krones AG und externe Markenbotschafter sehr stark und beliefern die Kanäle mit interessanten Inhalten.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Wir engagieren uns auf Facebook, YouTube, Twitter, Pinterest, Instagram, Google+, Flickr, Linkedin, Xing und mit unserem Azubi Blog.

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Einer der Krones Kernwerte ist die Dialogstärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aussage mit Leben zu füllen. Die Krones AG steht daher täglich in einem globalen Dialog mit Kunden, Fachpublikum, interessierter Öffentlichkeit, potentiellen und eigenen Mitarbeitern. Dabei sind wir längst noch nicht am Ziel. Wir sehen uns auf den sozialen Netzwerken auch als Enabler. Wir versprechen uns auf den Social Media Plattformen daher echte und wertige Kommunikation mit Menschen – Unser Kommunikationsziel ist im Social Web nicht B2B – sondern B2H (Business to humans) – Dabei ist es uns wichtig die Menschen auf den Kanälen anzusprechen, auf denen sie sich auch bewegen.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Alle Netzwerke sind für uns im Kommunikationsmix gleichermaßen wichtig. Vor allem deren Verzahnung. Besonderen Status hat momentan natürlich unsere Facebook Fanpage mit über 52 000 Fans.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Das Engagement ist sehr wichtig! Die Krones AG konnte bereits wertvolle Erfahrungen in den sozialen Medien sammeln. Dies ist einer breit aufgestellten Unternehmenskommunikation zu verdanken, ein Asset das viele Marktbegleiter schwerfällig und kostenintensiv zu erreichen suchen. Zudem ist die Innovationsführerschaft auch den entscheidungsfreudigen Strukturen der Krones AG geschuldet, die den Verantwortlichen Akteuren zu einem günstigen Zeitpunkt die notwendigen Handlungsspielräume ermöglicht, sowie interne Barrieren abgebaut haben.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Die ersten zarten Kundenkontaktbande werden momentan geknüpft. Es kommt nun häufiger vor, dass wir konkrete Anfragen über FB und Twitter erhalten.

8. Betreiben Sie bereits strategisches Social Media Recruiting?
Ja. Wir schreiben Stellen auf Xing, Linkedin, FB und Twitter aus. Zudem bekommen wir sehr häufig konkrete Anfragen zu laufenden Bewerbungen und zum Bewerbungsprozess an sich. Außerdem geben wir Informationen zu den Ausbildungsangeboten, zur Weiterbildung und antworten auf Initiativbewerbungen via Social Media.

9. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen?
Ja – wir monitoren die Socialen Netzwerke täglich. Wir leiten davon nicht nur Strategien sondern auch die unmittelbaren Next Steps ab. Ein direktes             Feedback ist uns sehr wichtig – sowohl von Unternehmensseite, als auch von Seiten der Kunden, Leser, Journalisten und (potentiellen) Mitarbeitern.

10.   Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für Ihr Unternehmen?
Die Krones Kommunikation ist heute schon weit weniger „monolithisch“, als noch vor einigen Jahren. Weiterhin stehen die Krones-Mitarbeiter in der Pflicht, das Versprechen der Marke Krones einzulösen: Sie zeigen Dialogstärke und einen wertschätzenden Umgang mit Ihrem Gegenüber, künftig eben auch in Social Media. Dabei kennen Sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Ansprechpartner besser als eine zentralisierte Kommunikationsabteilung das könnte. Sie bringen die zentralen Botschaften und Geschichten der Krones AG zum richtigen Zeitpunkt in die Konversation ein. Die „Kronesen“ als Ganzes werden damit in Zeiten immer austauschbarerer Produkte und Leistungen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Vielen Dank für das interessante Interview und die Einblicke, Herr Schmidt. Mir persönlich hat die Aussage zu den Kommunikationszielen -  B2H – besonders gut gefallen.  Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen in 2013.

Mehr Infos zur Krones AG gibt es hier

Interviewreihe: Daniel Szesniak, Manager SEO & Social Media, Heise Verlag

Heute präsentieren wir Ihnen im Rahmen unserer Interviewreihe “Social Media in deutschen Unternehmen” Einblicke in die Welt des Heise Zeitschriften Verlags, bekannt durch die erfolgreichen Computertitel c´t, iX und die diversen Special-Interest-Sonderhefte.
Im Interview: Daniel Szesniak, Manager SEO & Social Media in der Web-Entwicklung in Hannover:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-3 Sätzen vor (Unternehmen, Name, Funktion).
Bis April 2012 war ich als Junior Manager Marketing im Vertrieb & Marketing des Heise Zeitschriften Verlags tätig. Seit Mai diesen Jahres bin ich zusammen mit meinem Kollegen Jan Michael Prill als Manager SEO & Social Media in der Web-Entwicklung beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehört die Performance-Beobachtung unserer Websites mittels Webanalyse-Software und die Empfehlung und Umsetzung von SEO und Social Media Maßnahmen.

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten?
Der Content unserer Social Media Auftritte wird primär durch die Redaktion befüllt – je nach Manpower teilweise manuell und teilweise automatisch durch Twitter-/RSS-Feeds. Die Beantwortung von Nachrichten und Kommentaren wird z. T. von den Channel-verantwortlichen Redakteuren und zum anderen Teil von einem Kollegen aus der Webentwicklung und meinem Kollegen und mir ausgeführt. Das Social Media Monitoring wird von meinem Kollegen und mir betrieben und ggf. an die entsprechenden Fachabteilungen weiterkommuniziert.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Aufgrund der Vielzahl unserer Websites bestehen diverse Social Media Accounts in unterschiedlichen Networks. Die Heise Medien Gruppe verfügt über einen Facebook-Account, der von der Presseabteilung betreut wird. Mit Accounts unseres Hauptchannels “heise online” sind wir auf Facebook, Google+ und Twitter vertreten.

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Durch unsere Social Media Aktivitäten versprechen wir uns in erster Linie eine Reichweitensteigerung unserer News-Beiträge und damit verbundene Zunahme an Besuchen auf unseren Websites. Darüber hinaus möchten wir durch die professionell betreuten Accounts unser gutes Unternehmensimage und unseren User-/Leser-Service mit Hilfe der sozialen Medien weiter ausbauen. Eine Sympathiesteigerung und damit verbundene Erschließung neuer Zielgruppen gehört ebenso zu den Zielen wie eine zukünftige Steigerung der Abo- und Einzelheftkäufe via eCommerce bzw. Social Commerce.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Unsere Primärzielgruppe setzt sich hauptsächlich aus berufstätigen Männern mittleren Alters zusammen, die sich beruflich mit IT-Themen beschäftigen oder zumindest eine hohe Affinität zu technischen Themen aufweisen und sehr viel Wert auf Datenschutz legen. Daher eignet sich insbesondere eine verstärkte Aktivität auf Google+, das bisher schwerpunktmäßig von eben jener Zielgruppe genutzt wird. Aufgrund unseres Ursprungs als News-Anbieter eignet sich zudem Twitter für das Anteasern und die Verlinkung unserer neuen Beiträge. Als interessant hinsichtlich unserer verstärkt B2B-lastigen Zielgruppe stellt sich XING dar. Facebook dient aufgrund seiner hohen Reichweite hauptsächlich der Ansprache neuer Zielgruppen.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Meiner Meinung nach bieten Social Networks ein enormes Potential für Unternehmen, ihre bisherigen Zielgruppen wieder verstärkt auf sich aufmerksam zu machen und zudem neue Zielgruppen über die Freundeskreise von Fans zu generieren. Aufgrund der hohen Reichweite und präzisen Filtertechniken bei der Erstellung von Werbeanzeigen, eignet sich insbesondere Facebook für eine effektive Reichweitensteigerung. Die professionelle Betreuung der Social Media Accounts und das damit verbundene öffentliche Kommunizieren mit seinen Fans bietet nicht nur einen hohen Servicekomfort für die User, sondern erhöht durch die Transparenz zugleich auch die Sympathie und das Image des Unternehmens. Für uns als News-Anbieter bietet sich durch die Kommunikation mit unserer Zielgruppe zudem die Möglichkeit, frühzeitig auf Themen aufmerksam zu werden, die unsere Fans offensichtlich gerade verstärkt beschäftigen. Ob sich soziale Netzwerke auch für das Unterbreiten von kommerziellen Angeboten eignet, wird die Zukunft zeigen.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Abseits der allgemeinen Reichweitensteigerung durch stetige Zunahme der Fanzahlen und Interaktionsraten sind bislang keinerlei Neugeschäfte und Kundenkontakte nachweisbar. Allerdings betreiben wir zum derzeitigen Zeitpunkt auch noch sehr wenig Social Media Monitoring und bieten bspw. wenig bis keine Möglichkeiten für den Kauf unserer Zeitschriften etc. an.

8. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen?
Bisher steht der professionelle Aufbau unserer Social Media Accounts noch im Fokus, Social Media Monitoring Maßnahmen werden wir vorraussichtlich – je nach Budgetlage – im Laufe des folgenden Jahres implementieren.

9. Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für ihr Unternehmen?
Die Umsetzung eines professionellen Social Media Konzepts inkl. anschließender Betreuung für sämtliche Channels und Services unseres Unternehmens wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Mittels der im Nachhinein aufzubauenden Monitoringmaßnahmen kann dann stetig an einer Steigerung der Reichweite durch für unsere Zielgruppe interessante Inhalte und Verbesserung der Schnelligkeit unseres Services gearbeitet werden.

Vielen Dank, Herr Szesniak, für die überaus interessanten Einblicke in die Heise-Web- und Social Media-Welt. Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und vor allen Dingen ein erfolgreiches Jahr 2013.