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Social Media

Cat Content – Lover und Hater im SocialWeb

AWWW… warum Cat Content glücklich macht …oder auch nicht.

Egal in welchen Medien, sei es Twitter, Facebook und Co.: schon lange dominiert Cat Content die Timelines dieser Welt. Die einen lieben es, andere hassen es. Und ja, es gibt eigentlich nur diese beiden Seiten. Die Lover und die Hater.

Die Lover

Da werden (vornehmlich kleine) Katzen in allen Lebenslagen fotografiert, gefilmt, gemalt und zur Schau gestellt. Im allgemeinen kommen Tier- und Menschenbabys (zumeist) bei den Mädchen und Damen dieser Welt gut an. Aber warum ist das so? Warum besuchen rund 650.000 Menschen die Facebook Seite Aww Club, der vornehmlich Tierbabys zeigt, darunter eine Menge Katzen, oder weitaus noch mehr Fans die Seite attackofthecute.com?

Oft wird der Begriff Kindchenschema in den Runde geworfen. So bezeichnet man die bei Menschen und Tieren vorkommenden kindlichen Proportionen (größerer Kopf im Vergleich zum Körper, große Kulleraugen etc.) die einen Schlüsselreiz auslösen. Der Kümmerer wird angesprochen, die Beschützerinstinkte und das Fürsorgeverhalten werden aktiviert. Ja, das gibt es auch bei Männern. Aber dennoch sind die Frauen in der Überzahl, wenn es um awww´s oder die „oh wie süß„ geht. Wer gebärt denn schließlich die Kinder? Genau.

Auch die Zeichentrickindustrie bedient sich dieser Kindchenschemata. Man denke nur an die Manga und Anime Filme Japans, die genau das Ding mit den großen Kulleraugen und Mininäschen einsetzen um den Niedlichkeitsfaktor hochzuschrauben.

Aber nicht jeder mag Katzenbabys.

Die Hater

Chuck Norris findet kein Katzenbaby „süß“. Echte Männer können ein Tier mit Marinade bestreichen und auf den Grill legen. Aber nicht süß finden. Kein Wunder, dass sich so mancher “echter” Mann oder Hater zu solchem Gefühlsausbruch nicht hinreißen lassen will, oder? Auch bietet die Reizüberflutung der Katzenbilder Potential für eine Antihaltung. Vielleicht liegt genau da auch der Grund für viele Kerle die berühmte “Grumpy Cat” wenigstens zu mögen. So grummelig, wie die daher kommt ist die ja auch fast wieder “süß”. Aber auch bei den Damen ist nicht jede mit Mutterinstinkten oder Fürsorgeverhalten gesegnet. Stellen wir fest: Es muss sie geben, die Hater.

Ich und die Katzen

Nun, für mich, die oftmals als Urlaubs-Übergangsdosenöffner tätig wird oder von den Katzen als Teilzeitmama auserwählt wird, lässt es sich nachvollziehen, die kleinen Tollpatsche niedlich zu finden. Und nicht nur Katzenbabys sind süß. Katzen betören in jedem Alter. Auch wenn sie am Sonntagmorgen um 5 schnurrend auf Deinem schlafenden Körper stehen, Dich anatmen, Dir in die Haare und die Kopfhaut beißen und Futter einfordern. Oder Dir morgens um 3 einen blutende, halbtote aber noch aktive Maus durch die provisorisch eingerichtet Urlaubs-Katzenklappe bringen um sie durch Küche und Wohnzimmer zu jagen.

Man nennt das Liebe! Eine unkomplizierte Liebe mit klaren Regeln.

Welches Herz wird nicht weich wenn Dich die kleinen zusammenkneifenden Knopfaugen anschauen, um Dir zu signalisieren: „Mir gehts gut. Ja, ich habe Vertrauen und fühle mich wohl bei Dir“. Da wird das Herz weich … und versuchen Sie mir jetzt nicht Gegenteiliges zu beweisen.

Es ist klar, ich gehöre zu den „Lovern“ und stehe dazu. Katzenbilder oder Videos auf den Plattformen sorgen bei mir für eine tiefe Entspannung und bringen mich nicht selten dazu über einen längeren Zeitraum zu grinsen. Dazu reicht alleine der Anblick einer Katzenbotschaft im Netz aus. Grinsen wiederum erzeugt ein Glücksgefühl.

Wie einfach dieses „Glücklich sein“ doch sein kann, oder?

Interviewreihe: Charles Schmidt, Krones AG

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Social Media in deutschen Unternehmen“ stand uns Charles Schmidt der Krones AG Rede und Antwort. Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Trotz des B2B Ansatzes engagiert sich die Krones AG überaus erfolgreich im Netz und steht für mich als ein Social Media-Best-Practice-Beispiel der deutschen Unternehmen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-3 Sätzen vor.
Krones AG, Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten?
Ein Team von drei Kollegen aus dem Bereich Corporate Communications betreut die Social Media Aktivitäten der Krones AG. Es arbeiten im Rahmen der integrierten Kommunikation jedoch mehr Kollegen der CC an der Erstellung des Contents für Social Media. Zudem engagieren sich Mitarbeiter der Krones AG und externe Markenbotschafter sehr stark und beliefern die Kanäle mit interessanten Inhalten.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Wir engagieren uns auf Facebook, YouTube, Twitter, Pinterest, Instagram, Google+, Flickr, Linkedin, Xing und mit unserem Azubi Blog.

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Einer der Krones Kernwerte ist die Dialogstärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aussage mit Leben zu füllen. Die Krones AG steht daher täglich in einem globalen Dialog mit Kunden, Fachpublikum, interessierter Öffentlichkeit, potentiellen und eigenen Mitarbeitern. Dabei sind wir längst noch nicht am Ziel. Wir sehen uns auf den sozialen Netzwerken auch als Enabler. Wir versprechen uns auf den Social Media Plattformen daher echte und wertige Kommunikation mit Menschen – Unser Kommunikationsziel ist im Social Web nicht B2B – sondern B2H (Business to humans) – Dabei ist es uns wichtig die Menschen auf den Kanälen anzusprechen, auf denen sie sich auch bewegen.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Alle Netzwerke sind für uns im Kommunikationsmix gleichermaßen wichtig. Vor allem deren Verzahnung. Besonderen Status hat momentan natürlich unsere Facebook Fanpage mit über 52 000 Fans.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Das Engagement ist sehr wichtig! Die Krones AG konnte bereits wertvolle Erfahrungen in den sozialen Medien sammeln. Dies ist einer breit aufgestellten Unternehmenskommunikation zu verdanken, ein Asset das viele Marktbegleiter schwerfällig und kostenintensiv zu erreichen suchen. Zudem ist die Innovationsführerschaft auch den entscheidungsfreudigen Strukturen der Krones AG geschuldet, die den Verantwortlichen Akteuren zu einem günstigen Zeitpunkt die notwendigen Handlungsspielräume ermöglicht, sowie interne Barrieren abgebaut haben.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Die ersten zarten Kundenkontaktbande werden momentan geknüpft. Es kommt nun häufiger vor, dass wir konkrete Anfragen über FB und Twitter erhalten.

8. Betreiben Sie bereits strategisches Social Media Recruiting?
Ja. Wir schreiben Stellen auf Xing, Linkedin, FB und Twitter aus. Zudem bekommen wir sehr häufig konkrete Anfragen zu laufenden Bewerbungen und zum Bewerbungsprozess an sich. Außerdem geben wir Informationen zu den Ausbildungsangeboten, zur Weiterbildung und antworten auf Initiativbewerbungen via Social Media.

9. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen?
Ja – wir monitoren die Socialen Netzwerke täglich. Wir leiten davon nicht nur Strategien sondern auch die unmittelbaren Next Steps ab. Ein direktes             Feedback ist uns sehr wichtig – sowohl von Unternehmensseite, als auch von Seiten der Kunden, Leser, Journalisten und (potentiellen) Mitarbeitern.

10.   Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für Ihr Unternehmen?
Die Krones Kommunikation ist heute schon weit weniger „monolithisch“, als noch vor einigen Jahren. Weiterhin stehen die Krones-Mitarbeiter in der Pflicht, das Versprechen der Marke Krones einzulösen: Sie zeigen Dialogstärke und einen wertschätzenden Umgang mit Ihrem Gegenüber, künftig eben auch in Social Media. Dabei kennen Sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Ansprechpartner besser als eine zentralisierte Kommunikationsabteilung das könnte. Sie bringen die zentralen Botschaften und Geschichten der Krones AG zum richtigen Zeitpunkt in die Konversation ein. Die „Kronesen“ als Ganzes werden damit in Zeiten immer austauschbarerer Produkte und Leistungen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Vielen Dank für das interessante Interview und die Einblicke, Herr Schmidt. Mir persönlich hat die Aussage zu den Kommunikationszielen -  B2H – besonders gut gefallen.  Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen in 2013.

Mehr Infos zur Krones AG gibt es hier

Interviewreihe: Ralph Flügge, Inhaber Bürogolf GmbH

In der Interviewreihe “Social Media in deutschen Unternehmen”
haben wir heute Ralph Flügge, Vertriebstrainer & Inhaber der Firma Bürogolf GmbH, im Interview:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-­‐3 Sätzen vor (Unternehmen,  Name, Funktion).
Name: Ralph Flügge, Fa. Bürogolf-­‐Turnier, Inhaber geführt auf Selbstständiger
Basis. Wir machen Events zur Neukundengewinnung und Mitarbeitermotivierung.

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-­‐Aktivitäten?
Ich selbst.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Xing, Dozentenbörse, LinkedIn, Twitter, Facebook, eigener Weblog

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Nicht mehr als den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und eventuelle
Auftraggeber zu finden.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Twitter und Xing, alles andere ist nur nebenbei.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Sehr wichtig, um sich bekannt zu machen und um potentielle Kunden auf mein Geschäftsmodell aufmerksam zu machen.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Ja, besonders über Xing.

8. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen und leiten Sie daraus strategische Aktivitäten ab?
Jein, mache ich nicht wirklich, habe ich gar keine Zeit für, da  ich auch noch als Trainer tätig bin und damit mein Einkommen bestreite. Ich schaue bei Google Analytics einmal im Monat vorbei oder wenn ich etwas ausprobiere…:-­‐)

9. Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für ihr Unternehmen?
Sollte ich mehr Geld verdienen, würde ich eine flotte Schreiberin für meine Accounts engagieren, damit regelmäßig geschrieben wird.

Vielen Dank für das Interview, Herr Flügge. Wir wünschen Ihnen alles Gute für 2013 und freuen uns weiterhin auf einen regen Austausch.

Sie möchten mehr über Ralf Flügge und Bürogolf erfahren?
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