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Interview

Trends in der Weiterbildung – das Interview

5 Fragen an die eMBIS Akademie, das führende Weiterbildungsinstitut für Online Marketing in Deutschland.

Herr Bockhorni,

das Seminarjahr 2016 hat begonnen und wie ich bei der Durchsicht des eMBIS-Programms feststellen konnte, hat die eMBIS Akademie einige neue und spannende Themen in den Plan aufgenommen. Dazu möchte ich Ihnen einige Fragen stellen:

1. Welche Themen wurden neu konzipiert und warum wurden sie in das Seminarprogramm 2016 integriert?

Die digitale Transformation macht es notwendig, dass auch in den Führungsetagen der Unternehmen der Weg in die digitale Zukunft erkannt wird und Führungskräfte diesen Prozess strukturiert umsetzen können. (weiterlesen …)

Interview – Seminartrends Onlinemarketing 2014

Heute im Interview: Markus Bockhorni, Geschäftsführer und Trainer der eMBIS GmbH. Wir wollten von ihm wissen, wo er die Trends 2014 sieht.

Guten Tag Herr Bockhorni,
welche Seminarthemen werden aus Ihrer Sicht für 2014 angesagt sein? Welche Tendenz zeichnet sich ab?

Für das laufende Jahr zeichnet sich schon jetzt eine verstärkte Nachfrage für die Themen Web-Analyse und Content Marketing ab. Dieser Trend zeigt, dass sich Online Marketing in den Unternehmen etabliert hat. Nun wollen die Verantwortlichen aber auch wissen, was die einzelnen Maßnahmen bringen und wie Sie Ihre Internetpräsenzen optimieren können. Zum Beispiel durch die Integration einer Content Marketing-Strategie. Für mich ist Content Marketing weitaus mehr als ein Hype. Denn im Rahmen einer kontinuierlichen Anpassung der Google Algorithmen sowie des Anti-Spam Engagements von Google, wird Content zunehmend von den Webseiten-Betreibern verlangt.

Suchmaschinenoptimierung bleibt ein wichtiges Thema. Und auch Social Media für Unternehmen hat nicht an Brisanz verloren. Der Trend geht aber in allen Bereichen klar in Richtung Mobile Marketing. Auch für die eMBIS steht deshalb die Umstellung der Webpräsenz auf Responsive ganz oben auf der To do-Liste.

Welche neuen Themen haben Sie für 2014 aufgegriffen?
Warum gerade diese Themen?

Ganz neu in 2014 sind bei der eMBIS GmbH Seminare zu den Themen Social PR, Corporate Blogs, Mobile Marketing, Online-Recht, Wikipedia für Unternehmen und das Spezial-Seminar Google-Analytics. Mit diesen Seminar-Newcomern bieten wir professionell und praxisnah Weiterbildungen zu den bereits eingangs erwähnten Trend-Themen an. Und wir zeigen unseren Teilnehmern, wie Sie in dem schier grenzenlosen Bereich des Online Marketings rechtskonform agieren.

Welche Themen werden bei Ihnen bevorzugt gebucht?

Gleichbleibend hohe Teilnehmerzahlen haben wir schon seit einer ganzen Weile für die Seminare rund um die Textgestaltung im Internet und Content sowie zunehmend für die Web Analyse. Immer noch Top-Trend: SEO.

Auch eMBIS hat auf der Website Sharebuttons integriert. Werten Sie die Nutzung der Sharebuttons aus? Können Sie einschätzen, wie sich das sharen auf das Google-Ranking auswirkt?

Ja, Auswertungen haben wir. Prinzipiell bin ich der Meinung, dass heute eine moderne Unternehmens-Webseite Share-Funktionen anbieten sollte. Die so genannten Social Signals werden zukünftig sicherlich immer mehr Auswirkungen auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Vor allem aber die Darstellung innerhalb der Search Engine Result Pages (kurz SERPs) werden soziale Komponenten an Bedeutung gewinnen. Sie beeinflussen innerhalb der Google-Ergebnislisten nicht nur das Ranking, sondern das Vertrauen der User in eine Webseite. Wenn die eMBIS GmbH viele Plus-Signals bekommt, ist das eine Auszeichnung von Nutzern für Nutzer –uns als Trainer motiviert das natürlich auch J.

Ihr Schlusswort :-)

Grundsätzlich finde ich, dass man nicht jedem neuen Online Marketing Hype hinterherlaufen sollte. Das Medium Internet eröffnet schier grenzenlose Möglichkeiten um zu werben. Wir alle sind hier aufgefordert neue Trends auch einmal kritisch zu betrachten.

Vielen Dank, Herr Bockhorni für Ihren “Blick 2014″. 

Interviewreihe: Charles Schmidt, Krones AG

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Social Media in deutschen Unternehmen“ stand uns Charles Schmidt der Krones AG Rede und Antwort. Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Trotz des B2B Ansatzes engagiert sich die Krones AG überaus erfolgreich im Netz und steht für mich als ein Social Media-Best-Practice-Beispiel der deutschen Unternehmen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-3 Sätzen vor.
Krones AG, Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten?
Ein Team von drei Kollegen aus dem Bereich Corporate Communications betreut die Social Media Aktivitäten der Krones AG. Es arbeiten im Rahmen der integrierten Kommunikation jedoch mehr Kollegen der CC an der Erstellung des Contents für Social Media. Zudem engagieren sich Mitarbeiter der Krones AG und externe Markenbotschafter sehr stark und beliefern die Kanäle mit interessanten Inhalten.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Wir engagieren uns auf Facebook, YouTube, Twitter, Pinterest, Instagram, Google+, Flickr, Linkedin, Xing und mit unserem Azubi Blog.

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Einer der Krones Kernwerte ist die Dialogstärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aussage mit Leben zu füllen. Die Krones AG steht daher täglich in einem globalen Dialog mit Kunden, Fachpublikum, interessierter Öffentlichkeit, potentiellen und eigenen Mitarbeitern. Dabei sind wir längst noch nicht am Ziel. Wir sehen uns auf den sozialen Netzwerken auch als Enabler. Wir versprechen uns auf den Social Media Plattformen daher echte und wertige Kommunikation mit Menschen – Unser Kommunikationsziel ist im Social Web nicht B2B – sondern B2H (Business to humans) – Dabei ist es uns wichtig die Menschen auf den Kanälen anzusprechen, auf denen sie sich auch bewegen.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Alle Netzwerke sind für uns im Kommunikationsmix gleichermaßen wichtig. Vor allem deren Verzahnung. Besonderen Status hat momentan natürlich unsere Facebook Fanpage mit über 52 000 Fans.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Das Engagement ist sehr wichtig! Die Krones AG konnte bereits wertvolle Erfahrungen in den sozialen Medien sammeln. Dies ist einer breit aufgestellten Unternehmenskommunikation zu verdanken, ein Asset das viele Marktbegleiter schwerfällig und kostenintensiv zu erreichen suchen. Zudem ist die Innovationsführerschaft auch den entscheidungsfreudigen Strukturen der Krones AG geschuldet, die den Verantwortlichen Akteuren zu einem günstigen Zeitpunkt die notwendigen Handlungsspielräume ermöglicht, sowie interne Barrieren abgebaut haben.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Die ersten zarten Kundenkontaktbande werden momentan geknüpft. Es kommt nun häufiger vor, dass wir konkrete Anfragen über FB und Twitter erhalten.

8. Betreiben Sie bereits strategisches Social Media Recruiting?
Ja. Wir schreiben Stellen auf Xing, Linkedin, FB und Twitter aus. Zudem bekommen wir sehr häufig konkrete Anfragen zu laufenden Bewerbungen und zum Bewerbungsprozess an sich. Außerdem geben wir Informationen zu den Ausbildungsangeboten, zur Weiterbildung und antworten auf Initiativbewerbungen via Social Media.

9. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen?
Ja – wir monitoren die Socialen Netzwerke täglich. Wir leiten davon nicht nur Strategien sondern auch die unmittelbaren Next Steps ab. Ein direktes             Feedback ist uns sehr wichtig – sowohl von Unternehmensseite, als auch von Seiten der Kunden, Leser, Journalisten und (potentiellen) Mitarbeitern.

10.   Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für Ihr Unternehmen?
Die Krones Kommunikation ist heute schon weit weniger „monolithisch“, als noch vor einigen Jahren. Weiterhin stehen die Krones-Mitarbeiter in der Pflicht, das Versprechen der Marke Krones einzulösen: Sie zeigen Dialogstärke und einen wertschätzenden Umgang mit Ihrem Gegenüber, künftig eben auch in Social Media. Dabei kennen Sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Ansprechpartner besser als eine zentralisierte Kommunikationsabteilung das könnte. Sie bringen die zentralen Botschaften und Geschichten der Krones AG zum richtigen Zeitpunkt in die Konversation ein. Die „Kronesen“ als Ganzes werden damit in Zeiten immer austauschbarerer Produkte und Leistungen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Vielen Dank für das interessante Interview und die Einblicke, Herr Schmidt. Mir persönlich hat die Aussage zu den Kommunikationszielen -  B2H – besonders gut gefallen.  Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen in 2013.

Mehr Infos zur Krones AG gibt es hier