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Mobile Apps – Der Zukunftsmarkt im Overflow?

Zahlen, die neugierig machen & erstaunen (Quellenangaben *1):

* Lt. Bitkom wächst der App-Markt nach wie vor rasant.
* Der Umsatz steigt 2014 um rund ein Drittel auf 717 Millionen Euro.
* Die Zahl der App-Downloads hat sich in drei Jahren mehr als verdreifacht!
* 85% der gesamten Nutzung auf mobilen Plattformen findet heute in Apps statt.

Alleine im Mai 2015 haben Entwickler knapp 40.000 neue Apps im AppStore und Google Playstore eingereicht, das sind fast 1.300 pro Tag und damit ein neuer Rekord. Zum Vergleich: Im Mai 2010 waren es lediglich um die 12.000 Apps. Neben Spielen sind die beiden wichtigsten Kategorien Business und Erziehung. (*1)

Diese Grafik der Fachzeitschrift Internet World Business macht die Entwicklung deutlich.

Wo führt das hin? Bekommen wir irgendwann den kompletten Overflow? Wer blickt da noch durch und benötigen wir wirklich 300 Programme auf dem Smartphone?

Und eine Frage die wir später noch behandeln werden: Werden Apps irgendwann wichtiger als Webseiten?

Um einen kleinen Einblick in diesen undurchsichtigen Megamarkt zu bieten, werde ich im Rahmen einer neuen Serie „App oder Flopp“ zusammen mit einigen Gastautoren interessante und weniger interessante Apps (Flopps) vorstellen und Themen rund um Appentwicklung und Appwerbung aufgreifen.

Haben Sie auch eine Lieblingsapp oder haben Sie sich schon einmal über eine (kostenpflichtige) App geärgert? Entwickeln Sie Apps und möchten uns eine App vorstellen? Lassen Sie es mich wissen.

Und freuen Sie sich auf die spannende Serie.

 

(*1 Quellen: Bitkom und Internet World Business)


 

Cat Content – Lover und Hater im SocialWeb

AWWW… warum Cat Content glücklich macht …oder auch nicht.

Egal in welchen Medien, sei es Twitter, Facebook und Co.: schon lange dominiert Cat Content die Timelines dieser Welt. Die einen lieben es, andere hassen es. Und ja, es gibt eigentlich nur diese beiden Seiten. Die Lover und die Hater.

Die Lover

Da werden (vornehmlich kleine) Katzen in allen Lebenslagen fotografiert, gefilmt, gemalt und zur Schau gestellt. Im allgemeinen kommen Tier- und Menschenbabys (zumeist) bei den Mädchen und Damen dieser Welt gut an. Aber warum ist das so? Warum besuchen rund 650.000 Menschen die Facebook Seite Aww Club, der vornehmlich Tierbabys zeigt, darunter eine Menge Katzen, oder weitaus noch mehr Fans die Seite attackofthecute.com?

Oft wird der Begriff Kindchenschema in den Runde geworfen. So bezeichnet man die bei Menschen und Tieren vorkommenden kindlichen Proportionen (größerer Kopf im Vergleich zum Körper, große Kulleraugen etc.) die einen Schlüsselreiz auslösen. Der Kümmerer wird angesprochen, die Beschützerinstinkte und das Fürsorgeverhalten werden aktiviert. Ja, das gibt es auch bei Männern. Aber dennoch sind die Frauen in der Überzahl, wenn es um awww´s oder die „oh wie süß„ geht. Wer gebärt denn schließlich die Kinder? Genau.

Auch die Zeichentrickindustrie bedient sich dieser Kindchenschemata. Man denke nur an die Manga und Anime Filme Japans, die genau das Ding mit den großen Kulleraugen und Mininäschen einsetzen um den Niedlichkeitsfaktor hochzuschrauben.

Aber nicht jeder mag Katzenbabys.

Die Hater

Chuck Norris findet kein Katzenbaby „süß“. Echte Männer können ein Tier mit Marinade bestreichen und auf den Grill legen. Aber nicht süß finden. Kein Wunder, dass sich so mancher “echter” Mann oder Hater zu solchem Gefühlsausbruch nicht hinreißen lassen will, oder? Auch bietet die Reizüberflutung der Katzenbilder Potential für eine Antihaltung. Vielleicht liegt genau da auch der Grund für viele Kerle die berühmte “Grumpy Cat” wenigstens zu mögen. So grummelig, wie die daher kommt ist die ja auch fast wieder “süß”. Aber auch bei den Damen ist nicht jede mit Mutterinstinkten oder Fürsorgeverhalten gesegnet. Stellen wir fest: Es muss sie geben, die Hater.

Ich und die Katzen

Nun, für mich, die oftmals als Urlaubs-Übergangsdosenöffner tätig wird oder von den Katzen als Teilzeitmama auserwählt wird, lässt es sich nachvollziehen, die kleinen Tollpatsche niedlich zu finden. Und nicht nur Katzenbabys sind süß. Katzen betören in jedem Alter. Auch wenn sie am Sonntagmorgen um 5 schnurrend auf Deinem schlafenden Körper stehen, Dich anatmen, Dir in die Haare und die Kopfhaut beißen und Futter einfordern. Oder Dir morgens um 3 einen blutende, halbtote aber noch aktive Maus durch die provisorisch eingerichtet Urlaubs-Katzenklappe bringen um sie durch Küche und Wohnzimmer zu jagen.

Man nennt das Liebe! Eine unkomplizierte Liebe mit klaren Regeln.

Welches Herz wird nicht weich wenn Dich die kleinen zusammenkneifenden Knopfaugen anschauen, um Dir zu signalisieren: „Mir gehts gut. Ja, ich habe Vertrauen und fühle mich wohl bei Dir“. Da wird das Herz weich … und versuchen Sie mir jetzt nicht Gegenteiliges zu beweisen.

Es ist klar, ich gehöre zu den „Lovern“ und stehe dazu. Katzenbilder oder Videos auf den Plattformen sorgen bei mir für eine tiefe Entspannung und bringen mich nicht selten dazu über einen längeren Zeitraum zu grinsen. Dazu reicht alleine der Anblick einer Katzenbotschaft im Netz aus. Grinsen wiederum erzeugt ein Glücksgefühl.

Wie einfach dieses „Glücklich sein“ doch sein kann, oder?