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Kooperationsmarketing Teil 2 – Was ist das & was kann es?

Kennen Sie die Eissorte Langnese Cremissimo & Milka Kuhflecken? 2003 hatte Langnese (Unilever) ein Kooperationsmarketing u.a. mit Milka gestartet, um den sich ändernden Trends auf dem Speiseeismarkt schneller zu begegnen. Die Idee fruchtete: Milka Cremissimo war kurz nach Einführung wortwörtlich in aller Munde und avancierte in dieser Zeit zu den meistverkauften Eisprodukten im deutschen Lebensmittelhandel.

Unter Kooperationsmarketing (auch: Co-Marketing, Marketing-Allianz o.ä.) versteht man eine zumeist befristete, vertraglich fixierte Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Unternehmen auf Marketingebene. Dabei bringt jeder Partner seine spezifischen Kompetenzen oder Ressourcen ein, um gemeinsame Ziele besser zu erreichen. Die Bandbreite der Zusammenarbeit reicht vom reinen Erfahrungsaustausch über gemeinsame POS-Aktionen bis hin zu strategischen Allianzen und Joint-Ventures. Am Ende steht idealerweise eine Win-Win-Situation für alle Partner und den Endkunden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch die Synergieeffekte werden Marketingmaßnahmen gebündelt und Kosten gesenkt. Gleichzeitig kann jeder Partner neue Märkte erschließen, seine Bekanntheit vergrößern, neue Kundengruppen erreichen und die Bestandskunden durch spezifische Angebote oder Aktivitäten stärker binden. Ein erfolgreiches Kooperationsmarketing sorgt für eine zusätzliche Stärkung der Marke!

Voraussetzung hierfür ist, dass die Partner starke Marken sind. Eine „schwache“ Marke mit geringem Imagewert bringt dem Partner keinen Nutzen bzw. kann ihm im schlimmsten Fall sogar schaden. Essentiell ist zudem, dass die Kunden profitieren. In unserem Beispiel dadurch, dass ihr Bedürfnis nach einer Eissorte verwirklicht wurde, die durch die Kooperation eines Eis- und eines Schokoladenspezialisten einen neuen, besonderen Genuss verspricht.

Mehr in Kürze in Part 3 – Die Phasen des Kooperationsmarketings

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