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Januar, 2013:

Interviewreihe: Werner Deck, Malerdeck GmbH

Auch der “Mister Social Media” des deutschen Handwerks,  Werner Deck, hat mir freundlicherweise die Fragen zu unserer Interviewreihe “Social Media in deutschen Unternehmen ” beantwortet. Ich bin stolz darauf, Ihnen ein Social Media-Best-Practice-Beispiel aus  dem Dienstleistungsbereich präsentieren zu können.

1. NCB stellt vor:
Werner Deck, Jahrgang 1948, ist mit seinem Malerunternehmen malerdeck gmbh auf Privatkunden spezialisiert. Seit 1984 ist Werner Deck Franchisegeber “Opti-Maler-Partner”, dem ersten und erfolgreichsten Franchise-System für Malerunternehmen mit Partnern in Deutschland, Österreich, Spanien und der Schweiz. Für sein vielfältiges soziales Engagement wurde Werner Deck 2011 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 Werner Deck erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a.:

  • 1987: “Deutscher Handwerkspreis” des Wirtschaftsmagazins “impulse”.
  • 1991: “EKS-Management-Preis” der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • 1999: Zweiter Platz in der Franchise-Geber-Hitliste, Bereich Handwerk
  • 2011: “Handwerkerseite des Jahres”
  • 2011: Titel “Mister Social Media des Handwerks”

2. Herr Deck, wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten? 
Die Aktivitäten werden ausschließlich von mir betreut. Teilweise unterstützt mich  dabei meine Sekretärin,  Frau Vogelmann.

3. In welchen Social Media-Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Aktiv bin ich auf Twitter, Facebook, Google+, Xing,  LinkedIn, Pinterest  und Youtube.

4. Warum sind Sie dort aktiv? Was versprechen Sie sich davon? 
Aktiv bin ich, um auf mein Unternehmen und meine Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Davon verspreche ich mir letztendlich mehr Kunden. Social Media ist für mich, zusätzlich zu den traditionellen Marketingmethoden, ein tolles Marketingstrument. Social Media ist eine gigantische Mundpropaganda-Plattform.  

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Am wichtigsten sind für mich Twitter und Facebook, da ich hier die größte Resonanz habe.  

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen/ KMU in den Netzwerken?
Ein Engagement als Unternehmer/KMU in den Netzwerken halte ich für sehr wichtig. Nirgends kann ich so intensiv und nachhaltig auf mich aufmerksam machen. Dadurch hat man, bildhaft gesprochen, das größte Schaufenster der Welt.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft und Kundenkontakte generieren?
Durch die Aktivitäten in Social Media konnte ich bereits deutlich nachweisbare Erfolge erzielen.

  •  Mein  Blog/Homepage verzeichnet monatlich über 138 000 Besuche.
  • Bei der Google-Suche nach z.B. “Malerarbeiten Karlsruhe” stehen wir an 1. Stelle.
  • Ca. 62% der Seitenbesucher kommen über Social Media auf unsere Seite.
  • Durch Social Media haben wir z. B. Aufmerksamkeit der Kundenzielgruppe der 30-59-Jährigen um 132% gesteigert.
  • Die Umsatzsteigerung beträgt aktuell ca. 17%.

 8. Betreiben Sie bereits Social Media Recruiting?
Nein, nicht gezielt. Allerdings haben wir vor zwei Jahren einen Lehrling über Facebook gewonnen. 

9. Führen Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen durch?
Ja, über Google Alert beobachte ich über verschiedene Suchbegriffe, ob und was über uns geschrieben wird. Bisher gab es keinen Ansatz daraus strategische Aktivitäten abzuleiten.

10. Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für Ihr Unternehmen?
Das kann ich schlecht beschreiben. Wir schwimmen auf dieser noch immer anschwellenden Welle nach wie vor mit und bleiben dran. Wie lange noch und wie intensiv kann ich nicht prognostizieren.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, Herr Deck. Ich werde Ihre vielfältigen Aktivitäten weiterhin mit großem Interesse verfolgen und hoffe, dass ich Sie einmal persönlich treffen kann.  

Weitere Infos zu Maler Deck gibt es HIER

Interviewreihe: Charles Schmidt, Krones AG

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Social Media in deutschen Unternehmen“ stand uns Charles Schmidt der Krones AG Rede und Antwort. Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. Trotz des B2B Ansatzes engagiert sich die Krones AG überaus erfolgreich im Netz und steht für mich als ein Social Media-Best-Practice-Beispiel der deutschen Unternehmen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-3 Sätzen vor.
Krones AG, Charles Schmidt, Department Manager Creations and Live Events

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-Aktivitäten?
Ein Team von drei Kollegen aus dem Bereich Corporate Communications betreut die Social Media Aktivitäten der Krones AG. Es arbeiten im Rahmen der integrierten Kommunikation jedoch mehr Kollegen der CC an der Erstellung des Contents für Social Media. Zudem engagieren sich Mitarbeiter der Krones AG und externe Markenbotschafter sehr stark und beliefern die Kanäle mit interessanten Inhalten.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Wir engagieren uns auf Facebook, YouTube, Twitter, Pinterest, Instagram, Google+, Flickr, Linkedin, Xing und mit unserem Azubi Blog.

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Einer der Krones Kernwerte ist die Dialogstärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aussage mit Leben zu füllen. Die Krones AG steht daher täglich in einem globalen Dialog mit Kunden, Fachpublikum, interessierter Öffentlichkeit, potentiellen und eigenen Mitarbeitern. Dabei sind wir längst noch nicht am Ziel. Wir sehen uns auf den sozialen Netzwerken auch als Enabler. Wir versprechen uns auf den Social Media Plattformen daher echte und wertige Kommunikation mit Menschen – Unser Kommunikationsziel ist im Social Web nicht B2B – sondern B2H (Business to humans) – Dabei ist es uns wichtig die Menschen auf den Kanälen anzusprechen, auf denen sie sich auch bewegen.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Alle Netzwerke sind für uns im Kommunikationsmix gleichermaßen wichtig. Vor allem deren Verzahnung. Besonderen Status hat momentan natürlich unsere Facebook Fanpage mit über 52 000 Fans.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Das Engagement ist sehr wichtig! Die Krones AG konnte bereits wertvolle Erfahrungen in den sozialen Medien sammeln. Dies ist einer breit aufgestellten Unternehmenskommunikation zu verdanken, ein Asset das viele Marktbegleiter schwerfällig und kostenintensiv zu erreichen suchen. Zudem ist die Innovationsführerschaft auch den entscheidungsfreudigen Strukturen der Krones AG geschuldet, die den Verantwortlichen Akteuren zu einem günstigen Zeitpunkt die notwendigen Handlungsspielräume ermöglicht, sowie interne Barrieren abgebaut haben.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Die ersten zarten Kundenkontaktbande werden momentan geknüpft. Es kommt nun häufiger vor, dass wir konkrete Anfragen über FB und Twitter erhalten.

8. Betreiben Sie bereits strategisches Social Media Recruiting?
Ja. Wir schreiben Stellen auf Xing, Linkedin, FB und Twitter aus. Zudem bekommen wir sehr häufig konkrete Anfragen zu laufenden Bewerbungen und zum Bewerbungsprozess an sich. Außerdem geben wir Informationen zu den Ausbildungsangeboten, zur Weiterbildung und antworten auf Initiativbewerbungen via Social Media.

9. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen?
Ja – wir monitoren die Socialen Netzwerke täglich. Wir leiten davon nicht nur Strategien sondern auch die unmittelbaren Next Steps ab. Ein direktes             Feedback ist uns sehr wichtig – sowohl von Unternehmensseite, als auch von Seiten der Kunden, Leser, Journalisten und (potentiellen) Mitarbeitern.

10.   Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für Ihr Unternehmen?
Die Krones Kommunikation ist heute schon weit weniger „monolithisch“, als noch vor einigen Jahren. Weiterhin stehen die Krones-Mitarbeiter in der Pflicht, das Versprechen der Marke Krones einzulösen: Sie zeigen Dialogstärke und einen wertschätzenden Umgang mit Ihrem Gegenüber, künftig eben auch in Social Media. Dabei kennen Sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Ansprechpartner besser als eine zentralisierte Kommunikationsabteilung das könnte. Sie bringen die zentralen Botschaften und Geschichten der Krones AG zum richtigen Zeitpunkt in die Konversation ein. Die „Kronesen“ als Ganzes werden damit in Zeiten immer austauschbarerer Produkte und Leistungen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Vielen Dank für das interessante Interview und die Einblicke, Herr Schmidt. Mir persönlich hat die Aussage zu den Kommunikationszielen -  B2H – besonders gut gefallen.  Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen in 2013.

Mehr Infos zur Krones AG gibt es hier

Interviewreihe: Ralph Flügge, Inhaber Bürogolf GmbH

In der Interviewreihe “Social Media in deutschen Unternehmen”
haben wir heute Ralph Flügge, Vertriebstrainer & Inhaber der Firma Bürogolf GmbH, im Interview:

1. Bitte stellen Sie sich mit 2-­‐3 Sätzen vor (Unternehmen,  Name, Funktion).
Name: Ralph Flügge, Fa. Bürogolf-­‐Turnier, Inhaber geführt auf Selbstständiger
Basis. Wir machen Events zur Neukundengewinnung und Mitarbeitermotivierung.

2. Wer betreut bei Ihnen im Unternehmen die Social Media-­‐Aktivitäten?
Ich selbst.

3. In welchen Social Media Netzwerken sind Sie mit einem Unternehmensaccount vertreten?
Xing, Dozentenbörse, LinkedIn, Twitter, Facebook, eigener Weblog

4. Warum sind Sie dort aktiv, was versprechen Sie sich davon?
Nicht mehr als den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und eventuelle
Auftraggeber zu finden.

5. Welche Netzwerke sind für Sie besonders wichtig?
Twitter und Xing, alles andere ist nur nebenbei.

6. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach das Engagement als Unternehmen in den Netzwerken?
Sehr wichtig, um sich bekannt zu machen und um potentielle Kunden auf mein Geschäftsmodell aufmerksam zu machen.

7. Konnten Sie durch die Aktivitäten in den Netzwerken bereits nachweisbar Neugeschäft / Kundenkontakt generieren?
Ja, besonders über Xing.

8. Betreiben Sie ein regelmäßiges strategisches Monitoring der Netzwerke sowie der Bewertungsplattformen und leiten Sie daraus strategische Aktivitäten ab?
Jein, mache ich nicht wirklich, habe ich gar keine Zeit für, da  ich auch noch als Trainer tätig bin und damit mein Einkommen bestreite. Ich schaue bei Google Analytics einmal im Monat vorbei oder wenn ich etwas ausprobiere…:-­‐)

9. Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media für ihr Unternehmen?
Sollte ich mehr Geld verdienen, würde ich eine flotte Schreiberin für meine Accounts engagieren, damit regelmäßig geschrieben wird.

Vielen Dank für das Interview, Herr Flügge. Wir wünschen Ihnen alles Gute für 2013 und freuen uns weiterhin auf einen regen Austausch.

Sie möchten mehr über Ralf Flügge und Bürogolf erfahren?
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